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Schule und Unterricht

Viele Lehrer klagen über zunehmende Arbeitsüberlastung, Stress und Erschöpfung. Oft lassen sich hier durch Veränderung der Lebensführung und der Denkgewohnheiten neue Kräfte schöpfen. Vieles ist aber auch ganz konkreten schulischen Anforderungen geschuldet, für die es auch ganz konkrete Lösungsansätze gibt.

Auch wenn jedem Lehrer und jeder Lehrerin im Prinzip wohl bewusst ist, wo die spezifischen Probleme dieses Berufes liegen – es lohnt sich doch, einmal genauer darüber nachzudenken, nicht zuletzt um Ansatzpunkte für eine Verbesserung der Situation zu entdecken. Es gibt kaum einen Beruf, in dem man einem derart vielfältigen Beziehungs- und Anforderungsgeflecht ausgesetzt ist. Neben Vorgesetzten, Lehrern und staatlichen Institutionen, sind hier natürlich in erster Linie die Schüler zu nennen.

Die Öffentlichkeit macht sich bei ihrer immer wieder auftauchenden Lehrerschelte nicht klar, was es bedeutet, jeden Vormittag 30 Schülerinnen und Schülern gegenüber zu stehen. Denn während man im Büro durchaus hin und wieder einmal für ein paar Minuten „abschalten“ kann, muss man als Lehrer permanent aufmerksam und konzentriert sein, da die Klasse auf jede Schwäche sofort entsprechend reagiert.

Den besonderen Herausforderungen des Lehrerberufs stehen aber nach wie vor etliche Vorzüge gegenüber, darunter ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit. Diese Freiräume gilt es zu nutzen – bieten sie doch die Chance einer deutlichen Arbeits-„Entlastung“. Wenn sich dann außerdem das Gefühl einstellt, dass man zusammen mit den Schülern die entsprechenden Erfolge erzielt, kann eine positive Spirale in Gang gesetzt werden, die einem zusätzliche Energie und neues Selbstbewusstsein schenkt. Denn es ist besser, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, als Trübsal zu blasen oder zu verzweifeln.

Die folgenden Seiten sollen Sie genau dabei unterstützen – mit einfach umsetzbaren Hinweisen, die für Entlastung sorgen und gleichzeitig die Qualität des Unterrichts verbessern helfen.

Tipps für schnelle Entlastung